
LA3
Der Entwurf für ein Wohnhaus in Augsburg folgt einer klaren Idee und interpretiert die Typologie der klassischen Stadtvilla in zeitgemäßer Form. Der zweigeschossige Baukörper mit zurückgesetztem Obergeschoss erhält eine ruhige, ausgewogene Proportion und knüpft in seiner reduzierten Volumetrie an Prinzipien der Case Study Houses und japanischem Minimalismus an.
Offene, flexibel nutzbare Grundrisse prägen die innere Organisation eines Meisterstücks. Wohn-, Ess- und Arbeitsbereiche gehen fließend ineinander über, während großzügige Glasflächen eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum herstellen und Freiräume selbstverständlich in das Wohnkonzept einbinden.
Die Fassadengestaltung wird durch dunklen Klinker und horizontale Geschossbänder aus Sichtbeton bestimmt. Die bewusste Materialwahl verleiht dem Gebäude eine robuste, langlebige Anmutung und unterstreicht den zurückhaltenden Charakter der Architektur.
Der Entwurfsprozess war von Beginn an von der Auseinandersetzung mit Typologie, Proportion und Nutzung geprägt. Früh entwickelte Skizzen und Studien untersuchten die Staffelung der Baukörper, die Offenheit der Grundrisse sowie die Wechselwirkung von Innen- und Außenräumen.
Projektzusammenarbeit mit Johannes Hiller
Ausführungsplanung und Bauleitung durch vierzehn30 architekten






















